Häufige Fehler bei der Installation von Stromwandlern
Jun 03, 2026| I. Offener Stromkreis auf der Sekundärseite (am gefährlichsten)
Falsche Erscheinungen: Installation von Schaltern oder Sicherungen am Sekundärkreis oder lose Verkabelung, die während des Betriebs zu einem offenen Stromkreis führt.
Folgen:
Erzeugt Tausende von Volt Hochspannung und gefährdet die Sicherheit von Personal und Ausrüstung;
Der Eisenkern wird stark gesättigt, was zu Überhitzung und Durchbrennen der Spule führt.
Messgeräte zeigen keine Anzeige und Schutzeinrichtungen funktionieren nicht.
Richtige Vorgehensweise: Die Installation von Schaltern im Sekundärkreis ist strengstens untersagt. Die Verkabelung muss sicher sein. Schließen Sie vor Wartungsarbeiten die Klemmen S1–S2 kurz.
II. Umgekehrte Polarität und Richtung
Falsche Manifestationen:
Die Primärseite P1 ist nicht der Netzteilseite zugewandt; P2 ist umgekehrt;
Die Verkabelung der Sekundärseite S1 und S2 ist vertauscht.
Folgen:
Energiezähler ändert die Richtung oder zählt um 2/3 zu wenig;
Der Differentialschutz löst aufgrund eines abnormalen Differentialstroms fälschlicherweise aus;
Die Anzeige des Leistungsfaktors ist abnormal.
Richtige Vorgehensweise: P1 muss zur Stromversorgungsseite zeigen, S1 muss an den Pluspol des Instruments angeschlossen werden, S2 muss geerdet sein. Die Polarität muss mit einer Gleichstrommethode oder einem Prüfgerät überprüft werden.
III. Falsche Erdungsmethode
Falsche Erscheinungen: S2-Klemme nicht geerdet oder unzuverlässige Erdung; Mehrere Erdungspunkte erzeugen einen zirkulierenden Strom, der die Schutzvorrichtungen beeinträchtigt.
Folgen: Hochspannung dringt in den Sekundärkreis ein und führt zu Geräteschäden; Schutzgeräte versagen oder funktionieren nicht, was die Systemstabilität beeinträchtigt.
Richtige Vorgehensweise: Die S2-Klemme sollte an einem Punkt zuverlässig geerdet und mit einer speziellen Erdungssammelschiene aus Kupfer verbunden sein, nicht mit den Schrankschrauben.
IV. Unsachgemäße primärseitige Installation
Falsche Erscheinungen: Durch-Kernleiter exzentrisch, geneigt oder nicht zentriert; Drei-Phasen-Asymmetrie, wenn mehrere Kabel durch den Kern verlaufen; Offener-Typ CT nicht sicher geschlossen.
Folgen: Asymmetrie des Magnetkreises, erhöhter Messfehler; Ungenaue Nullstromerkennung; Leistungseinbußen, erhöhte Wärmeentwicklung.
Richtige Vorgehensweise: Leiter sollten vertikal und zentriert verlaufen, mit symmetrischer drei{0}}Phasenanordnung. Stromwandler des offenen -Typs müssen nach der Installation sicher befestigt werden.
V. Nichtübereinstimmung des Übersetzungsverhältnisses mit der Last
Falsche Symptome: Übersetzungsverhältnis zu hoch oder zu niedrig gewählt; Betriebsstrom außerhalb des Nennbereichs von 60 % bis 120 %; Zu viele Instrumente an der Sekundärseite angeschlossen, Gesamtimpedanz überschreitet Grenzwerte.
Folgen: Verminderte Dosiergenauigkeit; CT-Sättigung, Ausgangsverzerrung.
Richtige Vorgehensweise: Wählen Sie ein geeignetes Windungsverhältnis basierend auf der tatsächlichen Last und stellen Sie sicher, dass die Sekundärlast innerhalb ihrer Nennkapazität liegt.



