Kleinere Probleme, die bei Stromwandleranwendungen auftreten können

Apr 17, 2023|

1) Die Isolierung des Leckstromtransformators ist sehr dick, einige Isolierungen sind lose umwickelt und es gibt Falten zwischen den Isolationsschichten. Darüber hinaus ist die Vakuumbehandlung schlecht und die Imprägnierung ist nicht vollständig und bildet einen lufthaltigen Hohlraum, der leicht zu Teilentladungsfehlern führen kann.

2) Die Größe und Platzierung des kapazitiven Bildschirms entsprechen nicht den Designanforderungen und zumindest ist der kapazitive Bildschirm entladen. Die Kondensatorplatten sind nicht glatt und flach oder sogar falsch platziert oder gebrochen, was die Spannungsausgleichseigenschaften beeinträchtigt. Wenn daher die elektrische Feldstärke entlang der Oberfläche einer festen Isolierung einen bestimmten Wert erreicht, kommt es zur Bildung einer Teilentladung.

Die direkte Folge der oben erwähnten Teilentladung besteht darin, dass das Isolieröl reißt, viel Wachs zwischen den Isolierschichten entsteht und der dielektrische Verlust steigt. Diese Art der Entladung hat eine kumulative Wirkung. Bei weiterer Entwicklung könnte die Gasanalyse im Öl die Charakteristika einer Bogenentladung zeigen.

3) Da das Isoliermaterial nicht sauber ist oder einen hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweist, kann es auf seiner Oberfläche zu Oberflächenentladungen kommen. Diese Situation tritt häufiger auf, wenn sich die primäre Anschlussleitung entlang der Oberfläche des Pads entlädt.

4) Einige lockere Verbindungen oder die mögliche Aufhängung von Metallteilen führen zu Funkenentladungen. Beispielsweise ist die Stützmutter der Primärwicklung locker, wodurch die abschirmende Aluminiumfolie der Primärwicklung möglicherweise hängen bleibt.

5) Lose Splinte, Bolzen und Muttern für Sekundäranschlüsse, lose Erdungsmuttern für den letzten Schirm und lose Befestigungsmuttern für Abzweige usw. können den Kontaktwiderstand erhöhen und lokale Überhitzungsausfälle verursachen. Darüber hinaus sollte auch der unsachgemäße Umgang mit dem Schutz vor Ort ernst genommen werden. Wenn der Transformator beispielsweise durch Wasser nass wird, kann dies zwar an der Dichtungsstruktur und dem Dichtungsmaterial des Herstellers liegen, es treten jedoch auch Schutz- und Managementprobleme auf. Im Allgemeinen reicht die Vakuumentgasung vor Ort nicht aus oder die Vakuumtrocknung wird während der Wartung nicht durchgeführt, was dazu führt, dass das im Öl gelöste Gas leicht gesättigt wird oder dass in der Öl-Papier-Isolierung verbleibende Luftblasen und ein hoher Feuchtigkeitsgehalt entstehen. All dies birgt potenzielle Sicherheitsrisiken für die Ausrüstung.

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