Das Verdrahtungsprinzip des Stromwandlers

Dec 14, 2022|

1. Die Sekundärseite des Stromwandlers darf nicht geöffnet werden. Die Sekundärunterbrechung kann schwerwiegende Folgen haben. Einer ist, dass der Eisenkern überhitzt und sogar der Transformator verbrannt wird; Zum anderen wird durch die große Windungszahl der Sekundärwicklung eine gefährliche Hochspannung induziert, die die Sicherheit von Personen und Anlagen gefährdet.

2. Die Sekundärseite des Hochspannungsstromwandlers muss an einem Punkt geerdet werden. Da die Primärseite des Hochspannungsstromwandlers Hochspannung ist, tritt die Hochspannung in die Niederspannung ein, wenn der Hochspannungsdurchbruch zwischen der Primär- und der Sekundärspule aufgrund eines Isolationsschadens auftritt. Wenn die Sekundärspule an einem Punkt geerdet ist, wird die Hochspannung in den Boden eingeleitet, wodurch die Sicherheit von Personen und Geräten gewährleistet werden kann. Es ist jedoch zu beachten, dass der Sekundärkreis des Stromwandlers nur an einem Punkt geerdet werden darf und keine Erdung mehr zulässig ist, da es sonst zu Nebenschlüssen kommen und die Verwendung beeinträchtigen kann.

Die Sekundärspule des Niederspannungsstromwandlers sollte nicht geerdet werden. Aufgrund der niedrigen Spannung des Niederspannungstransformators ist der Isolationsgrad zwischen der Primär- und Sekundärspule groß und die Möglichkeit eines Ausfalls der Primär- und Sekundärspule gering. Außerdem verursacht die nicht geerdete Sekundärspule den Sekundärrückfluss.

Das Isolationsvermögen der Straße und des Instruments wird verbessert, und das Risiko, dass das Instrument durch den Blitzeinschlag verbrannt wird, kann ebenfalls reduziert werden. Außerdem besteht der Differentialschutz aus Differentialrelais. Die Stromwandler auf beiden Seiten des Differentialschutzes dürfen nur an einem Punkt geerdet werden. In der Regel wird der Erdungspunkt am Schutzschirm gesetzt. Wenn der Differentialschutz ein Mikrocomputer-Schutzgerät annimmt, sind die beiden Seiten verbunden. Die Stromwandler sind separat zu erden.

3. Messpegel und Schutzpegel des Stromwandlers können nicht falsch angeschlossen werden. Aufgrund der unterschiedlichen Dicken der Mess- und Schutzwicklungskerndesigns wird bei falscher Verbindung erstens die Genauigkeit der Messung während des Normalbetriebs verringert und die Messung der elektrischen Energie wird ungenau;

Zweitens sorgt die Konstruktion des Eisenkerns der Messwicklung bei einem Kurzschlussfehler dafür, dass der Eisenkern gesättigt ist, wenn der Kurzschlussstrom ein bestimmtes Vielfaches des Nennstroms überschreitet, was das Wachstum des Sekundärstroms begrenzt um das Messgerät zu schützen. Der Kern der Relaisschutzwicklung ist nicht gesättigt und der Sekundärstrom steigt entsprechend mit dem Kurzschlussstrom, damit der Relaisschutz zielgenau wirken kann. Wenn der Anschluss falsch ist, ist die Relaisschutzwirkung nicht empfindlich und das Messgerät kann durchbrennen.

4. Da die Sekundärwicklung des Stromwandlers nicht geöffnet werden kann, müssen die vom Stromwandler nicht genutzten Wicklungen kurzgeschlossen werden. Bei einem Stromwandler mit mehreren Abgriffen sollten die nicht verwendeten Abgriffe jedoch leer sein und dürfen nicht kurzgeschlossen werden. Beispielsweise hat ein Stromwandler die Sekundärabgriffe 1S1, 1S2 und 1S3, von denen 1S1 und 1S2 300/5A und 1S1 und 1S3 600. /5A sind. Wenn Sie 300/5A verwenden müssen, verbinden Sie 1S1 und 1S2 für verwenden und sollten 1S1 und 1S3 nicht kurzschließen, da dies sonst die Messgenauigkeit des Abgriffs beeinträchtigt.

5. Beim Verdrahten der Messwicklung des Stromwandlers und der richtungsabhängigen Schutzwicklung des Relais zwei Punkte beherrschen, um die Verdrahtung zu bestimmen. Zum einen ist die Einbaulage des Stromwandlers zu betrachten, also festzustellen, auf welcher Seite von L1 der Stromwandler eingebaut ist; Abhängig von der Wicklungsfunktion oder der Art des Relaisschutzes können die beiden oben genannten Punkte die Sekundärbeschaltung des Stromwandlers bestimmen.


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