Warum muss die Sekundärseite des Stromwandlers geerdet werden?

Jan 20, 2025|

1. Sicherheitsperspektive
Vermeidung der Gefahr eines Stromschlags: Die Sekundärseite des Stromwandlers induziert im Normalbetrieb eine bestimmte Spannung. Wenn die Isolierung der Sekundärwicklung beschädigt ist, kann Hochspannung in den Sekundärkreis fließen. Wenn die Sekundärseite geerdet ist, fließt der Fehlerstrom in diesem Fall über das Erdungskabel in die Erde und nicht durch Personal oder andere Geräte, wodurch die Gefahr eines Stromschlags für das Personal vermieden wird. Beispielsweise können Arbeiter an Orten wie Umspannwerken mit Geräten auf der Sekundärseite in Kontakt kommen. Wenn die Sekundärseite nicht geerdet ist und die Isolierung beschädigt ist, kommt das Personal mit Sekundärgeräten unter Hochspannung in Kontakt und es kommt zu einem Stromschlagunfall.
Reduzierung des Risikos von Geräteschäden: Bei Geräten, die an die Sekundärseite angeschlossen sind, wie z. B. Amperemeter, Relais usw., kann die Erdung sie vor Schäden durch übermäßige Spannung schützen. Wenn eine ungewöhnlich hohe Spannung in den Sekundärkreis fließt, kann der Erdungspfad den größten Teil des Stroms zur Erde leiten, wodurch der durch das Gerät fließende Strom reduziert und so die Möglichkeit einer Beschädigung des Geräts aufgrund von Überspannung oder Überstrom verringert wird.
2. Perspektive des Arbeitsprinzips
Gewährleistung der Messgenauigkeit: Der Stromwandler arbeitet nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion. Durch die Erdung der Sekundärseite kann ein stabiles Referenzpotential für den Betrieb des Transformators bereitgestellt werden. In einigen komplexen elektromagnetischen Umgebungen können Störungen durch externe elektromagnetische Felder induzierte Potenziale auf der Sekundärseite erzeugen. Durch die Erdung kann das Potenzial auf der Sekundärseite relativ stabil gehalten, der Einfluss dieser Störpotenziale auf das Messsignal vermieden und die Messgenauigkeit des Sekundärstroms sichergestellt werden. Beispielsweise können im Stromnetz die umgebenden elektrischen Geräte und Leitungen elektromagnetische Störungen erzeugen, und die Erdung der Sekundärseite trägt dazu bei, den Einfluss dieser Störungen auf die Messgenauigkeit des Stromwandlers zu reduzieren.
Verhindern Sie den Einfluss der Kernsättigung: Wenn auf der Sekundärseite eine ungewöhnlich hohe Spannung auftritt und keine Erdung vorhanden ist, kann dies zu einer Kernsättigung führen. Eine Kernsättigung verändert das Übersetzungsverhältnis des Transformators und beeinträchtigt die Messgenauigkeit. Durch die Erdung der Sekundärseite kann dies bis zu einem gewissen Grad verhindert werden. Da die Erdung die übermäßige Spannung umgehen und den magnetischen Fluss im Kern im normalen Bereich halten kann, kann sichergestellt werden, dass der Transformator gemäß dem normalen Übersetzungsverhältnis arbeitet und die Genauigkeit der Messung erhalten bleibt.

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